Yes On Sunday.

22. März 2011

Wer ab und zu in my art diary hineinschaut, hat das Bild, von dem ich hier schon erzählt hatte, bereits entdeckt. Dort findet man auch meine ganz persönliche inhaltliche Interpretation.
Bekanntlich findet am 12. Juni in Italien u. a. eine Volksabstimmung zur Abschaffung des Gesetzes zur Rückkehr zur Atomkraft und zur Abschaffung des Gesetzes zur Privatisierung des Wassers statt (heute 22. März ist übrigens Welt-Wasser-Tag). Es wird nicht einfach sein, die 50 % Beteiligungshürde zu knacken, welche entscheidend für die Gültigkeit der Abstimmung sind.
Ich möchte ab jetzt jeden Sonntag bis zum 12. Juni dieses Bild unter dem Motto „Yes On Sunday“ hier im Blog posten und jedes Mal ein paar Gedanken dazu schreiben: zu was ich persönlich Ja sagen möchte.
Vielleicht kann das ja dazu beitragen, die Wichtigkeit der Volksabstimmung hervorzuheben und darauf hinzuweisen; schaden kann’s jedenfalls nicht.
Macht ihr mit? Wenn ja, dann ist für euch das Copyright für diesen Zweck aufgehoben und ihr könnt das Bild in euren Blog oder in fb hinüberkopieren und eure Gedanken dazuschreiben. Wenn ihr nicht in Italien lebt und daher nichts mit dieser Volksabstimmung zu tun habt, könnt ihr trotzdem mitmachen und ein paar Zeilen über euer „Ja“ schreiben – muss auch nicht unbedingt jeden Sonntag sein. Üben wir gemeinsam, Ja zu sagen!
Ich möchte auf diese Weise auch jenen Menschen in ganz Italien Danke sagen, die in diesen Wochen auf den Straßen und auf Plätzen stehen und sich mit viel persönlichem Einsatz für diese Sache einsetzen, Flugblätter verteilen, Demonstrationen organisieren, Aufklärung betreiben usw.
[Macht aber nichts, wenn ihr die Idee nicht so toll findet und es nicht macht, ich hab euch trotzdem lieb. 😉 ]

Chi ogni tanto dá un’occhiata a my art diary l’avrá giá visto: il disegno del quale ho raccontato domenica scorsa. Nel mio altro blog si trova anche la mia personale interpretazione.
Come sapete il 12 giugno in Italia ci sará da votare in un referendum abrogativo sulla legge che introduce l’energia nucleare, e sulla privatizzazione dell’acqua (a proposito, oggi 22 marzo é la Giornata mondiale dell’Acqua). Non sará una passeggiata riuscire a raggiungere il 50 % di quorum di partecipazione senza il quale la votazione sará nulla.
Da oggi fino al 12 giugno vorrei scrivere un post ogni domenica, „Yes On Sunday“, sempre con questo disegno come una specie di banner, e aggiungendo qualche spunto di riflessione con riferimento alle cose alle quali io personalmente voglio dire di Sí.
Forse puó essere un contributo per la riuscita di questo referendum, o almeno sottolinea l’importanza dell’appuntamento.
Volete farlo anche voi? Se sí vi invito a fare copia-incolla per inserire il disegno sui vostri blog o su fb, aggiungendo i vostri pensieri, una vostra riflessione riguardo le cose alle quali volete dire Sí. Esercitiamoci a dire di Sí!
Se non siete italiani e non c’entrate con il referendum del 12 giugno, ovviamente potete partecipare comunque e scrivere i vostri „Sí“; e se volete farlo una volta sola anzicché ogni domenica come vorrei farlo io, va bene lo stesso...
È anche un modo per dire Grazie a tutte quelle persone che con molto impegno stanno portando avanti queste iniziative, organizzano manifestazioni e serate di informazione, fanno volantinaggio ecc. per dare una vera occasione all’Italia di cambiare strada, finalmente.
[Comunque se l’idea non vi piace e non volete partecipare –  tranquilli, vi voglio bene lo stesso! 🙂 ]

 


Little Frog Study

22. März 2011


Wir haben uns mit Fröschen, Kröten und Unken beschäftigt. Um etwas ins Detail zu gehen, wählte Sandro den Grasfrosch.
Mir gefällt am besten die hübsche Wechselkröte. Und euch? Leider habe ich seit vielen Jahren keine mehr gesehen, meistens begegnen wir eher Erdkröten oder am Wasser natürlich Wasserfröschen.

Abbiamo studiato alcuni anfibi. Per andare nel dettaglio Sandro ha scelto la rana temporaria.
Il mio anfibio preferito é il rospo smeraldino; e il vostro? Purtroppo sono anni che non ne ho piú visto uno, di solito si incontrano rospi comuni o, nei laghi, le rane d’acqua.

Grasfrosch im letzten Sommer
rana temporaria la scorsa estate

Der Grasfrosch beginnt als erster mit Paarung und Laichen, oft schon Anfang März.
Demnächst wollen wir in den Teichen bei Castelfeder nachsehen, ob man schon etwas sieht.

La rana temporaria é la prima ad iniziare con il corteggiamento e la deposizione delle uova, spesso giá agli inizi di marzo.
Fra un po‘ andremo a visitare i laghetti di Castelfeder per guardare se riusciamo a vedere qualcosa.

Kaulquappen im letzten Frühjahr
girini della scorsa primavera

Was wir nicht tun werden ist, dem Teich Kaulquappen zu entnehmen und sie daheim in einen mit Wasser gefüllten Behälter zu geben um sie besser zu beobachten. Ich weiß, manche Leute halten das für sehr interessant und lehrreich für Kinder, aber ich bin mir sicher die kleinen schwarzen Freunde wären bestimmt nicht glücklich (von wegen „vorbereiteter Umgebung“). Außerdem findet man in Büchern und im Internet eine Menge Bilder aus allen Entwicklungsstadien und muss daher wirklich nicht die kleinen Tierchen belästigen, die außerdem meistens unter Naturschutz stehen.

Quello che invece non faremo é togliere alcuni girini dall’acqua per portarli a casa e vederli crescere. So che alcune persone pensano sia educativo per i bambini „guardare da vicino la natura“ ma sono sicura che ai piccoli amici neri non farebbe molto piacere. Inoltre ormai in libri e in rete si trovano fotografie di tutti gli stadi di sviluppo e non é necessario creare disturbo a questi animaletti che di solito sono anche fra gli animali protetti.

Hier  Sandros allgemeine Übersicht zu den Lurchen auf der Rückseite der Grasfrosch-Schautafel.
Dabei fällt mir auf, dass ich auch Gelbbauchunken ewig nicht mehr gesehen hab (Rotbauchunken hingegen kommen bei uns nicht vor). Dabei gehöre ich doch zu den Menschen, die an keinem Tümpel achtlos vorbeigehen.
> Tipps und Material zum Frosch gibt es hier bei LL-Web.
„Glaubst du die Kaulquappen wissen, dass sie Frösche werden?“ frage ich Sandro.
„Nein, bestimmt nicht. Sie sind Kaulquappen und fertig. Dass sie sich dann verwandeln, und dass sie anstatt Kiemen dann mit Lungen atmen, dass sie vom Wasser ans Land kommen, das alles können sie sich bestimmt nicht vorstellen“.
Vielleicht ist das mit uns Menschen so ähnlich: wir leben unser Menschsein und sind davon überzeugt, dass es eben „das Leben“ ist. Doch wer weiß, womöglich ist das nur eine der Formen, in der unser Wesen sich zeigt, und vielleicht ist das Leben auf der Erde hier nur ein Element von vielen anderen: und so wie die Kaulquappen auf einmal vom Element Wasser zum Element Land wechseln können, werden auch wir Menschen einmal einfach in eine andere Form von „Sein“ überwechseln. Auch wenn wir uns das gar nicht vorstellen können – ja, da haben wir wohl etwas mit den Kaulquappen gemeinsam! 😉

Sul retro del foglio Sandro ha fatto una tabella sulla classificazione degli anfibi.
Mi rendo conto che sono tantissimi anni che non ho piú visto un Ululone dal ventre giallo (quello dal ventre rosso non vive qui). Eppure faccio parte di quelle persone che non passano mai davanti ad un laghetto o una pozzanghera senza osservare attentamente.
> Qui da LL-Web materiale sulla rana in tedesco ma le immagini da ritagliare sono sicuramente utili a tutti.
„Credi che i girini sappiano che diventeranno delle rane?“ chiedo a mio figlio.
„Penso di no, loro sono girini e basta. Non credo che possano immaginare che un giorno respireranno con dei polmoni, avranno le zampe e usciranno dall’acqua per vivere.“
Forse per noi esseri umani é uguale: viviamo la nostra vita nella convinzione che questa sia appunta „la“ vita. Chissá invece che si tratta solo di una delle forme di vita possibili: cosí come i girini cambiano elemento da acqua a terra quando si trasformano in rane, forse anche noi cambieremo elemento e „forma“. Anche se non siamo in grado di immaginarlo. Ah, abbiamo qualcosa in comune con i girini, mi sa! 🙂