Little Frog Study


Wir haben uns mit Fröschen, Kröten und Unken beschäftigt. Um etwas ins Detail zu gehen, wählte Sandro den Grasfrosch.
Mir gefällt am besten die hübsche Wechselkröte. Und euch? Leider habe ich seit vielen Jahren keine mehr gesehen, meistens begegnen wir eher Erdkröten oder am Wasser natürlich Wasserfröschen.

Abbiamo studiato alcuni anfibi. Per andare nel dettaglio Sandro ha scelto la rana temporaria.
Il mio anfibio preferito é il rospo smeraldino; e il vostro? Purtroppo sono anni che non ne ho piú visto uno, di solito si incontrano rospi comuni o, nei laghi, le rane d’acqua.

Grasfrosch im letzten Sommer
rana temporaria la scorsa estate

Der Grasfrosch beginnt als erster mit Paarung und Laichen, oft schon Anfang März.
Demnächst wollen wir in den Teichen bei Castelfeder nachsehen, ob man schon etwas sieht.

La rana temporaria é la prima ad iniziare con il corteggiamento e la deposizione delle uova, spesso giá agli inizi di marzo.
Fra un po‘ andremo a visitare i laghetti di Castelfeder per guardare se riusciamo a vedere qualcosa.

Kaulquappen im letzten Frühjahr
girini della scorsa primavera

Was wir nicht tun werden ist, dem Teich Kaulquappen zu entnehmen und sie daheim in einen mit Wasser gefüllten Behälter zu geben um sie besser zu beobachten. Ich weiß, manche Leute halten das für sehr interessant und lehrreich für Kinder, aber ich bin mir sicher die kleinen schwarzen Freunde wären bestimmt nicht glücklich (von wegen „vorbereiteter Umgebung“). Außerdem findet man in Büchern und im Internet eine Menge Bilder aus allen Entwicklungsstadien und muss daher wirklich nicht die kleinen Tierchen belästigen, die außerdem meistens unter Naturschutz stehen.

Quello che invece non faremo é togliere alcuni girini dall’acqua per portarli a casa e vederli crescere. So che alcune persone pensano sia educativo per i bambini „guardare da vicino la natura“ ma sono sicura che ai piccoli amici neri non farebbe molto piacere. Inoltre ormai in libri e in rete si trovano fotografie di tutti gli stadi di sviluppo e non é necessario creare disturbo a questi animaletti che di solito sono anche fra gli animali protetti.

Hier  Sandros allgemeine Übersicht zu den Lurchen auf der Rückseite der Grasfrosch-Schautafel.
Dabei fällt mir auf, dass ich auch Gelbbauchunken ewig nicht mehr gesehen hab (Rotbauchunken hingegen kommen bei uns nicht vor). Dabei gehöre ich doch zu den Menschen, die an keinem Tümpel achtlos vorbeigehen.
> Tipps und Material zum Frosch gibt es hier bei LL-Web.
„Glaubst du die Kaulquappen wissen, dass sie Frösche werden?“ frage ich Sandro.
„Nein, bestimmt nicht. Sie sind Kaulquappen und fertig. Dass sie sich dann verwandeln, und dass sie anstatt Kiemen dann mit Lungen atmen, dass sie vom Wasser ans Land kommen, das alles können sie sich bestimmt nicht vorstellen“.
Vielleicht ist das mit uns Menschen so ähnlich: wir leben unser Menschsein und sind davon überzeugt, dass es eben „das Leben“ ist. Doch wer weiß, womöglich ist das nur eine der Formen, in der unser Wesen sich zeigt, und vielleicht ist das Leben auf der Erde hier nur ein Element von vielen anderen: und so wie die Kaulquappen auf einmal vom Element Wasser zum Element Land wechseln können, werden auch wir Menschen einmal einfach in eine andere Form von „Sein“ überwechseln. Auch wenn wir uns das gar nicht vorstellen können – ja, da haben wir wohl etwas mit den Kaulquappen gemeinsam!😉

Sul retro del foglio Sandro ha fatto una tabella sulla classificazione degli anfibi.
Mi rendo conto che sono tantissimi anni che non ho piú visto un Ululone dal ventre giallo (quello dal ventre rosso non vive qui). Eppure faccio parte di quelle persone che non passano mai davanti ad un laghetto o una pozzanghera senza osservare attentamente.
> Qui da LL-Web materiale sulla rana in tedesco ma le immagini da ritagliare sono sicuramente utili a tutti.
„Credi che i girini sappiano che diventeranno delle rane?“ chiedo a mio figlio.
„Penso di no, loro sono girini e basta. Non credo che possano immaginare che un giorno respireranno con dei polmoni, avranno le zampe e usciranno dall’acqua per vivere.“
Forse per noi esseri umani é uguale: viviamo la nostra vita nella convinzione che questa sia appunta „la“ vita. Chissá invece che si tratta solo di una delle forme di vita possibili: cosí come i girini cambiano elemento da acqua a terra quando si trasformano in rane, forse anche noi cambieremo elemento e „forma“. Anche se non siamo in grado di immaginarlo. Ah, abbiamo qualcosa in comune con i girini, mi sa!🙂

Eine Antwort zu Little Frog Study

  1. naturmama sagt:

    TOLL! auch eure gedanken in hellgrau dazu🙂

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