What’s the question?

Ein kleines Fragewörter-Büchlein in Englisch für Sandro, nachdem ich bemerkt hatte, dass er vor allem „Who“ und „Where“ immer wieder miteinander verwechselte und auch bei anderen Fragewörtern nicht immer spontan korrekt antworten kann („Why“ und „Because“).
Auf der Rückseite jeder Frage steht eine Antwort als Beispiel.
Nach dem bewährten Rezept „Wenig und Oft“ lesen wir, gemütlich auf dem Sofa sitzend, das Büchlein ungefähr jeden zweiten Tag gemeinsam. Zu jeder Frage denkt sich Sandro eine Antwort aus. „What’s the matter? – There is a crocodile under my bed.“ Wir machen das jetzt schon seit etwa 10 Tagen und es macht ihm immer noch Spaß (ich werde auch ihm deshalb die Entscheidung überlassen, wann wir mit diesem kleinen Ritual aufhören wollen). Bei jedem Fehler beginnen wir wieder mit der ersten Frage.
Natürlich könnte man auch einfach eine Liste mit den Fragewörtern anfertigen und sie das Kind einfach „lernen“ lassen. Ich bin mir schon bewusst, dass Abwechslung im Lernangebot auch mehr Vorbereitungsarbeit für mich bedeutet: Inhalte mit Spielen verbinden, Wortkärtchen schreiben, sich immer wieder Neues ausdenken. Es bedeutet auch eine große Übung im Beobachten: wie kommt das Material, das Angebot an? Was ist für diesen Jungen in diesem Moment interessant, was fordert ihn heraus? Manchmal ist es auch nützlich, das Thema einfach wegzulegen und in einigen Wochen oder Monaten neu anzubieten.
Solange es Sandro Freude macht, auf diese Weise zu lernen, und mir, solche kleinen Dinge vorzubereiten, ist es auf jeden Fall gut so. Die voraussichtlich zwei Jahre Homeschooling, die wir noch vor uns haben, werden sowieso wie im Flug vorbei sein.
Ich mache mir übrigens keine Sorgen darüber, Sandro könnte vor lauter „Spielen“ das „traditionelle Lernen“ nicht lernen. Ich sehe ja, dass John damit in der Schule überhaupt kein Problem hat. Die Wortlisten zum Auswendiglernen können wir uns also ruhig noch sparen.🙂

Un piccolo libretto fatto in casa per le domande in Inglese per Sandro, dopo che ho notato che continuava ad avere dubbi su „Who“ e „Where“ (dovete sapere che „Who“ a prima vista assomiglia al „Wo“ tedesco che significa „dove“, mentre il „Where“ assomiglia al „Wer“ che significa „chi“) e anche sul corretto modo di risposta (come „Why – because“).
Sul retro di ogni domanda c’é un esempio di risposta.
Ogni due giorni, secondo la ricetta  „poco e spesso“, leggiamo insieme il libretto e Sandro cerca di dare una risposta adatta: „What’s the matter? There is a crocodile under my bed.“ Ad ogni errore iniziamo da capo, con la prima domanda. Lo stiamo facendo da una decina di giorni e lui ancora non é stufo, anzi é ormai diventato un rituale, noi due seduti sul divano a ridere delle divertenti risposte che Sandro inventa, ogni giorno piú crazy. Ora attendo che sia lui a decidere quando smettere.
Lo so, si potrebbe anche semplicemente fare un elenco delle parole da studiare e „farle studiare“. Portare sempre nuove proposte di giochi e di materiale non significa solo piú interesse e divertimento nell’apprendimento per lui ma anche piú lavoro per me, piú preparazione e piú impegno di fantasia. Peró, che dire: ci piace! A Sandro piace trovarsi sul tavolo sempre nuove proposte, cartoline, libretti, poster, giochi ecc., ha sempre voglia di novitá. Per me é una continua sfida inventarmi cose nuove quando vedo che su un certo argomento o contenuto quello che propongo io (o i libri) non sembra essere la cosa adatta. È anche un grande esercizio di osservazione: cosa potrebbe essere di interesse per questo ragazzo in questo momento? Certe volte la strategia vincente puó anche essere di riproporre la stessa cosa dope alcune settimane o mesi.
Finché questo modo per noi tutti e due va bene, continueremo cosí. Comunque non ho paura che Sandro non impari a „studiare nel modo tradizionale“: l’ho visto con John, non c’é nessun problema. Dunque i classici elenchi con le parole da imparare a memoria possono ancora aspettare.😉

4 Antworten zu What’s the question?

  1. Marlis sagt:

    you should add ‚What‘. Great idea by the way! I always enjoy your language lessons. I ‚outsourced‘ the language lessons to a professional.

  2. Eva sagt:

    Als Kind habe ich die auch immer durcheinander geworfen! Für englischsprechende Kinder ist es schwierig, sich beim Schreiben daran zu erinnern, daß diese Worte ein „h“ nach dem „w“ haben. Vielleicht kann Sandro das als Ermunterung sehen, daß auch meine Kinder, wenn auch anders, diese Wörter üben müssen. Habt Ihr auch „whose“ dabei?

    • Sybille sagt:

      Ich werde ihm das gerne erzählen!
      „Whose“ haben wir noch nicht dabei, da es auch im Buch erst im nächsten oder übernächsten Jahr dran ist.
      Liebe Grüße an euch alle!

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