Hey Oswald!

13. September 2011


Ein wassermus in einer pfann,
der braten knapp bemessen,
wildbret und fisch in acht und bann,
die dürft ihr gar nicht essen.
Damit genug, hebt euch von dann
ihr seid zu lang gesessen,
zwei groschen zahle jedermann
das sollt ihr nicht vergessen,
genug gefressen!
Ein wein so süß wie schlehentrank
macht mir die kehle rauh und krank,
dass sich verwirret mein gesang.
„Traminer“ denk ich oft und lang
sein harter zwang
wird mir den rachen schrumpfen.

Mit dem Gedicht und Lied des Monats, diesmal von Oswald von Wolkenstein, steigen wir wieder ins Mittelalter ein.

Con la poesia e canzone del mese, questa volta di Oswald von Wolkenstein, torniamo nel Medioevo.

Über das abwechslungsreiche Leben des berühmten Südtirolers erfuhren wir aus diesem Buch sowie aus der CD „Geschichte der deutschen Literatur“, wo auch weitere Werke vorgestellt werden.
Wir wollen demnächst die Sonderausstellung in Schloss Tirol besuchen, die ihm heuer gewidmet ist.
Als Sandro gelesen hatte, dass Oswald dem Drachenorden angehörte, recherchierte er dazu weiter und fand heraus, dass diesem Orden auch Vlad II Dracul angehörte, der Vater des später als Vorbild für Bram Stokers Romanfigur „Dracula“ geltenden Vlad III. So kommen wir vom spätmittelalterlichen Gesang zu den Vampiren… 😉

Della vita del famoso sudtirolese abbiamo letto da questo libro e ascoltato il capitolo dedicato a lui sul nostro audiobook di storia della letteratura tedesca.
Prossimamente visiteremo la mostra dedicata a lui a Castel Tirolo.
Quando Sandro ha letto che Oswald faceva parte dell‘Ordine del Drago, ha fatto qualche ricerca in piú e ha scoperto che a questo Ordine apparteneva pure Vlad II Dracul, il padre di Vlad III la cui figura sembra essere stata l’ispirazione per Bram Stoker a creare „Dracula“. Siamo dunque partiti con poesia medievale e arrivati all’argomento dei vampiri… 😉


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Under der linden

7. Juli 2011

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Unser Gedicht des Monats stammt vom Minnesänger Walther von der Vogelweide, der um 1200 lebte.
Lange gab es Diskussionen über seine genaue Herkunft: als Kind habe ich noch gelernt, dass er aus Südtirol stammte – daher steht seine Statue auch in Bozen auf dem Waltherplatz – doch mittlerweile steht ziemlich klar fest, dass das nicht der Fall ist.

La nostra poesia del mese é del Minnesänger  Walther von der Vogelweide che visse attorno al 1200.
Per lungo tempo si sono discusse le sue origini: quando andavo a scuola io ci hanno insegnato che fosse un sudtirolese, ecco dunque perché la sua statua sta nella piazza principale di Bolzano, in piazza Walther appunto. Ma nel frattempo possiamo essere abbastanza sicuri che non é nato nella nostra provincia.

Wie andere Minnesänger war Walther nicht gerade wohlhabend und also immer abhängig von Fürsten und Herrschern, für die er dichtete und sang. Aus diesem Grunde wohl kritisierte er auch den ständigen Streit zwischen Kirche und Kaiser.
Von Friedrich II. erhielt er um 1220 einen Lehenshof bei Würzburg.

Come altri Minnesänger, Walther non era ricco e dunque sempre dipendente da chi regnava. Questo é uno dei motivi per i quali spesso criticó i conflitti fra chiesa e imperatore.
Da Federico II nel 1220 ricevette una proprietá a Würzburg.

Es gibt einige Besonderheiten zu Walther von der Vogelweide. So war er etwa der erste Minnesänger, der vom klassischen Minnesang, der „Hohen Minne“ – also dem Besingen einer adeligen Dame, einer sog. „frouwe“, die Verehrung in platonischer Liebe – abging und sich den echten Gefühlen widmete, der wirklich empfundenen Liebe, er besingt das einfache Mädchen vom Land („frouwelin“). Unser Gedicht des Monats ist ein Beispiel für diese „Niedere Minne“.
Walther von der Vogelweide war auch der erste, der sich der politischen Spruchdichtung widmete.
Walther schrieb drei große Reichssprüche: Darin präsentiert er sein Wunschbild eines idealen Staates; ein Land, in dem Recht und Friede, Ehre und Verehrung Gottes regieren.

Ci sono diversi particolari per quanto riguarda l’opera poetica di Walther von der Vogelweide. Lui é stato il primo Minnesänger che ha abbandonato il Minnesang „tradizionale“ (che aveva come oggetto la corte ad una dama) e ha invece „inventato“ il cosíddetto „Minnesang basso“ che era rivolto alle ragazze semplici e parlava di amore vero, autentico, non platonico. Anche la nostra poesia del mese „Under der linden“ descrive il luogo d’amore sotto un tiglio dove ancora si possono trovare i fiori ed i rami schiacciati dal „letto“ degli amanti ed ascoltare il canto dell’usignolo. 😉
Inoltre, Walther é stato il primo a introdurre la „poesia politica„. Ha scritto tre testi importanti nei quali presenta il suo modello ideale di stato, dove regnano diritto e pace e adorazione di Dio.

Als Minnesänger ist Walther von der Vogelweide auch unser Komponist des Monats.
Hier kann man unser Gedicht/Lied des Monats anhören und sich in Mittelalter-Stimmung versetzen.
Hier unten ein weiteres bekanntes Stück: „ich saz uf einem steine“.

Come Minnesänger Walter von der Vogelweide é anche il nostro compositore del mese.
Qui sopra possiamo ascoltare „Under der linden“ che ci trasporta in un’atmosfera medievale.
Qui sotto un altro pezzo abbastanza conosciuto: „ich saz uf einem steine“ (= stavo seduto su una roccia), sempre in lingua tedesca-medievale.


„Mary don’t you weep“

23. Mai 2011


Was für ein angenehmes und erholsames Wochenende. Nach einem etwas bewegten Samstagvormittag ein langer sonniger Nachmittag mit Spaziergängen, Lesen, Musikhören und Nichtstun. Diese Stunden des Nichtstun habe ich wirklich gebraucht! Dann ein Sonntag, der in diesem Tempo weiterging. Sehr passend zu einer Woche, die besonders voll ist mit Dingen, die erledigt werden wollen. Allen einen schönen und gutgelaunten Wochenbeginn!

Che bel finesettimana di relax. Dopo un sabato mattina abbastanza movimentato ecco un bellissimo pomeriggio di sole, di lettura, di musica, di passeggiate e di non-fare-niente. Ne avevo proprio bisogno! Poi una domenica che é proseguita nello stesso ritmo. Perfetto per prepararsi ad una settimana che prevede particolarmente tanti impegni. A tutti voi un buon inizio settimana!


Der erste Pfefferminzsirup dieses Jahres. Rezept hier.

Il primo sciroppo di menta di quest’anno. La ricetta é questa.


Musikgeschichte an der Zeitschnur

17. Mai 2011

Mit einem Ausflug in verschiedene Etappen der Musikgeschichte beenden wir für dieses Schuljahr den offiziellen „Musikunterricht“.
> Hier findet man unsere Arbeit an der Musik-Timeline vor zwei Jahren.

Con una gita nelle diverse epoche della storia della musica concludiamo ufficialmente questa materia per l’anno scolastico in corso.
> Qui trovate il nostro lavoro alla corda del tempo della musica due anni fa.

Weil diese Übung auch zeigen soll, wie gut Sandro sich in der Musikgeschichte auskennt – sei es über die einzelnen Komponisten wie auch über den historisch-politischen Rahmen -, überlasse ich ihm „das Referat“ und ergänze nur, wo notwendig, oder stelle passende Fragen.
– Der frühchristliche Gesang, die Gregorianischen Choräle, die Minnesänger. –

L’obiettivo di questo esercizio é quello di mostrare quanto Sandro si ricorda sia sulle epoche, sul contesto storico-politico delle varie epoche che sui compositori; ecco perché lascio fare la presentazione a lui. Io invece mi limito a fare delle domande di approfondimento o casomai aggiungo delle informazioni.
– Il canto dei primi cristiani, canti gregoriani, il menestrello. –

Die Zeitschnur erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist an die Grundkenntnisse eines 12jährigen angepasst.

Ovviamente la corda del tempo non é perfetta e si orienta alle conoscenze di base di un 12enne.


– Die Renaissance und ihre Merkmale. Das Barockzeitalter. – 

Il Rinascimento e le sue caratteristiche. Il barocco. –


Vivaldi, Bach, Händel.

Besondere Aufmerksamkeit gilt natürlich den vergangenen „Composers of the month“.

Attenzione particolare va data ai „composers of the month“ di quest’anno.

– Die Wiener Klassik. –

– L’epoca classica.

Mozart, Haydn, Beethoven…

Wenn ihm eine Melodie eines Stücks einfällt, summt oder singt Sandro sie mir vor. Schade, dass ihr das nicht hören könnt!
Oder ich singe: gut, dass ihr das nicht hören könnt! 🙂

Quando gli viene in mente una melodia di un pezzo del compositore del quale sta raccontando, Sandro canta: peccato che non riuscite a sentirlo!
Oppure canto io: per fortuna non riuscite a sentirmi! 🙂



Robert & Clara Schumann, Felix & Fanny Mendelssohn, Wagner, Verdi, Smetana

– Die Zeit nach dem Wiener Kongress und das neue Bewusstsein der Nationalstaaten. –

L’epoca dopo il Congresso di Vienna e le nuove nazioni. –


Bei dieser Gelegenheit hält Sandro auch Ausschau nach Kandidatinnen und Kandidaten für die künftigen „composers of the month“.

In questa occasione Sandro ha modo anche di fare proposte per candidati e candidate per i futuri „composers of the month“.

Liszt, Chopin

Debussy, Ravel, Mahler, Prokofieff, Schönberg…

Im Inneren der diesmal spiralförmig ausgelegten Zeitschnur befindet sich derBeginn des 20. Jahrhundert, wo die Reise diesmal endet.
– Aufbruch in die Moderne: Impressionismus, Expressionismus, Zwölftonmusik. –

All’interno della spirale della corda del tempo troviamo l’inizio del ventesimo secolo, dove il nostro viaggio finisce per stavolta.
– L’epoca moderna: impressionismo, espressionismo, twelve-tone-method. –

Und hier Sandros Kandidatinnen und Kandidaten für die nächsten „Composers of the month“!
Ich werde zum passenden Zeitpunkt allerdings auch einige Vorschläge einbringen, und zwar für die Bereiche Rock, Blues und Jazz. 😉

E qui le candidate e i candidati per i prossimi „Composers of the month“!
Comunque al momento giusto aggiungeró alcune proposte anch’io – per quanto riguarda il Rock, il Blues e il Jazz. 😉


Kuckuck! Cuccú!

28. April 2011

Vor kurzem sind wir auf einem Spaziergang einem Kuckuck begegnet: man hört diesen Vogel zwar täglich rufen, aber man bekommt ihn nicht so oft zu Gesicht, und wenn, dann hat man bestimmt keinen Fotoapparat zur Hand…

Poco fa abbiamo incontrato, durante una passeggiata, un cuculo seduto su un recinto: questo uccello lo sentiamo chiamare quasi ogni giorno in questo periodo, ma pochissime volte siamo riusciti ad osservarlo e mai avevamo a portata di mano la macchina fotografica…

Zum Kuckuck haben wir wieder in verschiedenen Büchern recherchiert und auch im Internet.
Hier
gibt es sehr schöne Bilder.

Abbiamo fatto alcune ricerche su questo uccello in diversi libri e anche in rete.
Qui ci sono delle belle fotografie.

Interessant, wie der Kuckuck in verschiedenen Sprachen heißt: Cuculo, Cuckoo, Kukushka, Kukula, Coucou…

Interessanti i nomi per il cuculo in altre lingue: Kuckuck, Cuckoo, Kukushka, Kukula, Coucou…

Natürlich glauben wir nicht, dass der Kuckuck „zu faul“ ist um ein eigenes Nest zu bauen! Wir fanden allerdings nur einen einzigen Hinweis darauf, warum der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt. Vermutlich hängt das damit zusammen, dass der Kuckuck früher wilde Rinderherden begleitete und sich vor allem von ihren Parassiten (Maden) und von den Fliegenschwärmen, die es da zuhauf gab, ernährte. Da die Rinderherden von Weide zu Weide zogen, musste der Kuckuck mitziehen und hatte also „keine Zeit“, sich um den Nestbau zu kümmern. Das wäre doch eine einleuchtende Erklärung!

Ovviamente non crediamo che il cuculo sia „troppo pigro“ per costruire un nido proprio ed allevare i propri figli! Abbiamo trovato una sola indicazione che potrebbe spiegare il suo comportamento. Probabilmente é collegato al fatto che in tempi passati questo uccello usava accompagnare le mandrie di manzi per nutrirsi dei loro parassiti e delle tantissimi mosche e moscerini che naturalmente si trovavano in questo tipo di ambiente. Cosí, visto che i manzi passavano da pascolo in pascolo in cerca di cibo, anche il cuculo si vedeva costretto di seguirli per non perdere la sua fonte di cibo. In pratica, in questo modo, „non aveva tempo“ per occuparsi di fare un proprio nido e accudire i piccoli e questo comportamento gli é rimasto fino ad oggi. Beh, potrebbe essere una spiegazione plausibile, no?

Wusstet ihr das? –  Vorbild für die Figur des Roadrunner war der Wegekuckuck (Geococcyx californianus, engl. Greater Roadrunner), ein großer amerikanischer Kuckucksvogel!

Lo sapevate? – Modello per il Beep Beep é stato il Geococcyx californianos, in inglese Greater Roadrunner, un tipo di cuculo americano, detto anche corridore della strada!

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Wir befassten uns noch ein wenig mit Redensarten, in denen der Kuckuck vorkommt, und sangen noch einige typische Kuckucks-Lieder wie:

Abbiamo anche parlato di proverbi tedeschi che hanno il cuculo come protagonista, e abbiamo cantato alcune canzoni tradizionali come:

Auf einem Baum ein Kuckuck – die Version von H. Grönemeyer hier
Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald
Der Kuckuck und der Esel – es gibt dazu sogar eine recht rockige Version qui una versione un po‘ rock ;)
La canzone del cuculo

Fallen euch noch weitere Kuckucks-Lieder ein?
Von Händel gibt es das nette Stück „Der Kuckuck und die Nachtigall.“
…Kuckuck! 🙂

Vi vengono in mente altre canzoni del cuculo?
Anche il compositore Händel si é dedicato al cuculo, é un pezzo molto simpatico.
… cuccú! 🙂


F. Liszt 1811-2011

18. April 2011

Heuer ist Liszt-Jahr und somit ein guter Anlass, sich näher mit diesem Komponisten und Musiker zu befassen.
Hier seht ihr Sandros Lapbook über Liszt als kleine Zusammenfassung über sein Leben und Werk.

Quest’anno si festeggia Franz Liszt e questa é una buona occasione per studiare la biografia di questo compositore.
Qui vedete il lapbook di Sandro sulla vita e la musica di Liszt.


Auf der Seite Lisztomania 2011 gibt es viele Infos zum Jubiläum.

Sul sito Lisztomania 2011 si trovano molte informazioni (in inglese o tedesco).

Im Radio wird derzeit öfter Musik von Liszt gebracht, da ist es von Vorteil, den geschichtlichen Kontext zu kennen.
Auch in den Zeitungen findet man immer wieder Artikel über den Musiker.

Alla radio in questo periodo si sente piú spesso musica di Liszt, cosí é un vantaggio conoscere il contesto storico.
Anche nei giornali si trovano degli articoli, che noi raccogliamo.

Mögt ihr die Musik von Liszt auch?

Anche a voi piace la musica di Liszt?


Dear Bach! (II)

26. Januar 2011


Johann Sebastian Bach hat uns eingeladen, seine Zeitepoche zu besuchen. Auf geht es also mit einer kleinen Zeitreise!

Accogliamo l’invito di fare un viaggio nel tempo insieme a Johann Sebastian Bach.

Ziel: etwa zwischen 1600 und 1750. Die Barockzeit. Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock (Rokoko).

Meta: Fra il 1600 e il 1750, il Barocco.


Wie wir vor einer Weile dank Michelangelo die Zeit der Renaissance in groben Zügen wiederholt hatten, ist es auch diesmal interessant, ungefähr herauszufinden wie man zu Bachs Zeiten und vorher gelebt hat, welche Persönlichkeiten hervorgegangen sind, wie die Stimmung war…
Für Sandro, der dies alles schon in den letzten Jahren mit seinem Bruder mit-gelernt hatte, ist es eine Wiederholung und Vertiefung.
Wie üblich an der Zeitschnur, erzählt zuerst er anhand der Bilder und Kärtchen, und ich ergänze danach mit Neuem oder mit Details.

Con Michelangelo avevamo fatto un salto ai tempi del Rinascimento e ora grazie a Bach ripetiamo un po‘ l’epoca del Barocco.
Per Sandro che un po‘ ha giá studiato tutto questo negli ultimi anni insieme a suo fratello, significa ripetere, capire meglio, ricordare.
Come era la politica nel 1600, chi erano i personaggi importanti, che atmosfera c’era?
Come sempre davani alla nostra corda del tempo, prima Sandro racconta tutto quello che sa in base alle immagini, poi io concludo con gli elementi mancanti o con dettagli.

Ja, da gibt es durchaus eine Menge Bekannter, quer durch Politik, Musik, Kunst, Wissenschaft…
Die Arbeit zur Herstellung der Zeitschnur lohnt sich für uns wirklich, denn es gibt immer wieder Gelegenheiten, sie zur Hand zu nehmen.
Der Dreißigjährige Krieg und die Zeit, in der Tirol von der schönen und klugen Claudia De Medici regiert wurde; und dann der Absolutismus mit seinen verschiedenen Fürsten und Herrschern.
Während Sandro sich – natürlich – genauestens an Kaiserin Maria Theresia erinnert, hat er Oliver Cromwell total aus seinem Gedächtnis gestrichen. Wir werden ihn ein anderes Mal wieder treffen.
Die Geschichte von Peter dem Großen hingegen mag Sandro sehr, sie klingt wie ein Roman: ein Fürst verkleidet sich und reist als „Zimmermann Peter Michailow“ inkognito durch Europa – um zu lernen. Und dann noch: die von ihm eingeführte Bartsteuer, so etwas kann man nicht vergessen.
Ist es nicht ein Spaß, kreuz und quer durch die Geschichte zu hüpfen? als würde man quer durch einen reichhaltigen Büffet-Tisch allerhand Leckeres verkosten.

Appunto, qui ci sono un mucchio di personaggi che conosciamo. Dalla politica, dalla musica, arte, scienze…
La preparazione della corda del tempo per quanto la usiamo noi vale davvero la pena perché ci sono sempre occasioni dove riprendere in mano questo materiale.
Iniziando con la Guerra dei 30 anni e il periodo nel quale la bella e intelligente Claudia De Medici governava il Tirolo.
Mentre Sandro – naturalmente – ricorda benissimo l’Imperatrice Maria Theresia, ha completamente dimenticato Oliver Cromwell. Lo ri-incontreremo un’altra volta.
Invece Pietro di Russia non lo si puó dimenticare – uno zar che viaggia incognito l’Europa per studiarla, e non dimentichiamo la sua tassa sulle barbe
Questi sono i particolari dei quali ai ragazzi piace raccontare.
È divertente saltare attraverso la storia – é un po‘ come assaggiare un po‘ di tutte le cose squisite a disposizione su un ricco tavolo da buffet.

J. S. Bach und seine Zeitgenossen.
Wir unterhalten uns auch über die damals besonders typischen Musikinstrumente und die Merkmale barocker Musik.

I compagni di musica di J. S. Bach.
Parliamo anche degli strumenti musicali e il tipo di musica tipici di quell’epoca.

Und dann die Nachfolger Bachs. Wir gehen bereits deutlich in Richtung Klassik und in Richtung Zeit der Aufklärung.
Tatsächlich, Sandro erinnert sich auch noch an Immanuel Kant. „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Kennengelernt haben sich Sandro und Kant ursprünglich anlässlich eines Kabarets im Radio, wo über Kant gesprochen wurde. Ich sage es ja ständig: man lernt immer und überall. 🙂

E poi un accenno al tempo dopo la morte di Bach. Eccoci, qui arriviamo all’inizio dell‘illuminismo.
Guarda un po‘, Sandro si ricorda ancora di Immanuel Kant. „Sapere aude!“ Sandro l’ha conosciuto tempo fa grazie ad una trasmissione di cabaret alla radio dove alcune volte era stato fatto il suo nome. Continuo a dirlo: si apprende sempre e ovunque. 🙂

Ja ja, so geht sie dahin, die Zeit.
Ob wir auch einmal als Bilder an einer Zeitleiste kleben werden? 😉

Giá, il tempo passa e continua a passare.
Chissá se un giorno anche noi saremo delle immagini attaccate ad una linea del tempo? 😉